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Kanton Zürich
19.09.2022

Zürcher Spitäler erhalten mehr Geld vom Kanton

Die Zürcher Spitäler werden vom Kanton finanziell entlastet, mit zusätzlichen 250 Franken pro Fall. Allerdings reicht das den Spitälern nicht. (Archivbild)
Die Zürcher Spitäler werden vom Kanton finanziell entlastet, mit zusätzlichen 250 Franken pro Fall. Allerdings reicht das den Spitälern nicht. (Archivbild) Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY
Der Regierungsrat hat entschieden, den Spitälern die Fallpauschale anzuheben. Sie erhalten künftig 250 Franken mehr. Mit dem Geld können sie etwa die Löhne anheben, um wieder genügend Personal zu finden.

Spitäler mit Notfallstation erhalten künftig 9900 Franken pro Fall, Spitäler ohne Notfallstation eine Pauschale von 9700 Franken. Dies geht aus dem Regierungsratsbeschluss hervor. Bisher lagen die Fallpauschalen bei 9650 Franken für Spitäler mit Notfallstation respektive 9450 Franken, wenn ein Spital keine Notfallstation betreibt.

«In die richtige Richtung»

Für den Verband Zürcher Krankenhäuser (VZK) ist diese Erhöhung um 250 Franken ein «wichtiges Zeichen in die richtige Richtung, um die finanzielle Situation zu verbessern», wie der VZK am Freitag mitteilte.

Mit dem Geld könne etwa der Fachkräftemangel angegangen werden. Allerdings sind die Spitäler auch mit der Erhöhung nicht komplett zufrieden. Sie hätten gerne noch mehr Geld pro Fall erhalten, nur schon wegen der gegenwärtigen Teuerung, welche die Finanzsituation der Spitäler belaste.

Keystone-SDA